Der hier vorgestellte "Schneetarnanzug, Pers, KSK", löst beim KSK den alten, weißen Texplorer Nässeschutzanzug aus 3-Lagen Laminat ab.

Wohingegen der alte Texploreranzug als Wetterschutzbekleidung in Tarnfarbe konzipiert war, soll der neue Schneetarnanzug nur als Überbekleidung dienen und bietet aufgrund seiner Beschaffenheit keinen Schutz gegen Kälte oder Nässe, vergleichbar mit der normalen Schneetarnbekleidung aus Baumwolle.


Die TL beschreibt den Anwendungsbereich wie folgt:
"Der Schneetarnanzug pers. KSK wird als äußere Hülle über der Bekleidung und/oder der persönlichen Ausrüstung zur Tarnung in einer Schneelandschaft getragen."

Siehe dazu: BWB,Technische Lieferbedingungen, Schneetarnanzug KSK, TL 8415-0276


Als neuer Nässeschutzanzug wird seit dem Jahre 2010 ein Anzug der österreichischen Firma Frencys/Albiro in 5FTD und 3FTD verwendet, den wir demnächst auch genauer vorstellen werden.



An dieser Stelle wollen wir das Hüftteil der" Multifunktionsweste, Einsatz, 5 Farben-Tarndruck für Rechtsschützen" vorstellen.
Dabei handelt es sich eigentlich um ein Chestrig, welches hauptsächlich für das KSK entwickelt wurde, gefertigt wird es in vier verschiedenen Tarnfarben und zwar in 5fb Flecktarn, 3fb Flecktarn, wüstentarn und in weiß. Des Weiteren gibt es das Modell für Rechts- und Linksschützen, siehe dazu auch das Datenblatt des BWB: [Link]

Laut TL sieht der Anwendungsbereich wie folgt aus:
"Die Multifunktionsweste, Einsatz, dient der Mitführung der einsatzoptimierten Ausrüstung am Soldaten."

Nachfolgend beschränken wir uns hauptsächlich auf Fotos, die im Einzelnen beschrieben sind.


Das Chestrig verfügt über drei G36 Doppelmagazintschen, zwei 6er Taschen für 40mm Granaten, eine Tasche für DM25 Nebelwurfkörper, eine Mehrzwecktasche sowie zwei Handgranatentaschen.


Der Berghaus Atlas, ein riesen Geschütz von Rucksack. Der Nachfolger des Berghaus Vulkan ist in der Bundeswehr beliebt wie kein zweiter. Robust, simpel und relativ bequem zu tragen. Mit 110l Fassungsvermögen ein echtes Monster.

Fernspäher, Fallschirmjäger und sogar das KSK vertrauen auf ihn.

Hier stelle ich euch diesen Rucksack mal etwas genauer vor.

 

Der erste Eindruck täuscht nicht: er ist wirklich so groß! 110l Fassungsvermögen sollen ja auch irgendwo reinpassen.



Hintergrund zur Neuanschaffung und zum Umbau

Seit Jahren nutze ich hauptsächlich zwei G36K, welche ursprünglich mal von Tokyo Marui waren, im Laufe der Jahre allerdings mit diversen Umbauteilen versehen wurden, so dass von eigentlichen Ursprungsmodell dem TM G36C nicht mehr viel übrig geblieben ist.
Mittlerweile war es an der Zeit mein Reserve G36K, welches mir von 2008 bis 2012 als Primärwaffe diente, auszumustern. Demnach musste nun ein neues G36K her. Nach längerem hin und her habe ich mich, hauptsächlich aufgrund der Haptik, für ein Ares G36K entschieden.
Da diese Waffe von ihrem äußeren Erscheinungsbild allerdings nicht meinen Anforderungen entsprach, musste auch sie umgebaut werden.

Folgende Teile sollten verbaut und geändert werden:

  • original Knights Armament G36K RAS
  • original H&K G36C Schulterstütze
  • original Aluminium Visierschiene, niedrig
  • original H&K G36 Feuerwahlhebel
  • Griffstück mit den Feuerwahlpositionen SEF versehen
  • VFC "KSK Mündungsfeuerdämpfer"
  • Typenschild "G36K A1"



   
Da das originale RAS im hinteren Bereich etwas kürzer ist, musste das Gehäuse in dem Bereich etwas verlängert werden, dies sollte mit Kunststoffplatten umgesetzt werden, zudem musste die Handschutzaufnahme freigeschliffen werden, da die Airsoftteile in dem Bereich anders geformt sind als die Originalteile.


   
Der Mündungsfeuerdämpfer sollte wie das Original eine Kerbe für die Aufnahme eines Schalldämpfers bekommen. Des Weiteren musste die Lauflänge verkürzt werden, um dem Original zu entsprechen.



5.11 Tactical hat 2013 sein Rush Delivery System in drei neue Varianten abgewandelt, welche mit „Mike“, „Lima“ und „XRay“ benannt sind. Die Namensgebung assoziiert mit dem NATO Sprechfunk-Alphabet sorgt für eine militärischen Abwandlung der Standardgrößenreihenfolge M, L und X(L). Die charakteristische Konstruktion ist bei allen Taschen gleich. Sie unterscheiden sich eigentlich nur in der Größe.
Hier möchte ich die kleineren Varianten Mike und Lima vorstellen, da Produkte anderer Hersteller und ältere Produkte tendenziell größer ausfallen.

Das Rush Delivery – System ist mit vielen militärischen Merkmalen ausgestattet, was den Nutzen als Rangebag oder Bug-Out-Bag anbietet. Diese Merkmale sind Klettflächen und Molle-Schlaufen, wodurch sich ein Holster oder kleine Molle-Taschen anbringen lassen. Jedoch handelt es sich um keinen großen Rucksack wo alles hinein passt, sondern um eine kleine und eher flache Tasche, so stößt man dank des limitierten Ladungsvolumen an Nutzungsrenzen. Die Form und Größe eines Bug-Out-Bags ist vom Verwendungsbereich abhängig, jedoch ist das grobe Maß ihn für einen 72 Stunden Plan auszulegen. Unter diesen Richtwert deckt das Volumen der Tasche „Mike“ diesen Bereich kaum ab, sie ist lediglich als Teillösung anzusehen.
Die Variante „Lima“, mit ihren größeren Volumen, deckt dies leider auch nicht ganz ab. Zudem ist die Konstruktion allgemein zu sehr für Dokumente, Laptop und Kleinigkeiten ausgelegt.
Für den Schießstand reicht die Dimensionierung durchaus. Allerdings gibt es auch hier Grenzen, später dazu mehr. Das Grundmaterial ist laut Hersteller hauptsächlich 1050D Nylon und der Taschenpreis in den USA (Hauptsitz) beträgt rund 90 US $ für M und 100 US $ für L. In Deutschland liegt der Preis zwischen 100 € und 115 €.

 
Front- und Rückseite der Tasche Mike


75Tactical Gürteltasche SX1 Die "Gürteltasche SX1" von 75Tactical ist eine Gürteltasche im klassischen Schnitt. Sie verfügt über vier verschiedene Fächer die alle mittels Reißverschluss verschlossen werden. Angeboten wird die Tasche in den Farben oliv, schwarz, coyote und multicam.

Wir stellen hier die Modelle in schwarz und multicam vor.

Produktbeschreibung von Recon-Company:

"Die 75Tactical Gürteltasche hat im RV-Hauptfach ein aufgenähtes Flauschband an der Körperseite, dadurch kann der Stauraum individuell mit klettbaren Taschen organisiert werden.
Weitere Details: 3 RV-Taschen, zwei Schlaufen und ein Kompressionsgummi auf dem Deckel dienen zur Unterbringung von Stiften etc.
Material: 100% Polyamid (CORDURA).
Multicam wurde von der Firma Crye Precision entwickelt, um in verschiedenem Terrain, Jahreszeiten, Lichteinwirkungen und unter Infrarot die Konturen des Soldaten zu verwischen.
Hergestellt nach Militärspezifikation aus Originalmaterial in identischer Qualität und Güte."


Die beiden getesteten Gürteltaschen sind scheinbar aus einer unterschiedlichen Serie, wo z.B. bei der Tasche in multicam Überzieher aus Schrumpfschlauch an den Reißverschlussziehilfen vorhanden sind, fehlen diese beim Modell in schwarz komplett.

Des Weiteren ist der Gurt bei der Multicamtasche noch am Dreisteg angenäht, dies hat den Vorteil, dass es keine losen Gurtbandenden gibt die z.B. mittels Klebeband fixiert werden müssen. Ein Nachteil besteht darin, dass sich der Gurt dadurch nicht beliebig eng ziehen lässt, was bei sehr schlanken Personen, oder wenn man die Tasche an einem Rucksack o.Ä. befestigen möchte, zu Problemen führen kann.
Bei der schwarzen Tasche ist der Gurt auf herkömmliche weise durch den Dreisteg gezogen, siehe dazu die Fotos.


Die beiden vorgestellten Gürteltaschen in den Farben schwarz und multicam.


Mag-Tasche SAFARILAND® 774 TAC für MP/Langwaffe

Heute wollen wir den Magazinhalter "SAFARILAND® 774 TAC" für Langwaffen vorstellen. Der Magazinhalter ist, obwohl er schon seit einigen Jahren produziert wird, noch immer recht unbekannt, was wohl auch am recht hohen Preis sowie der damit verbundenen Seltenheit liegt, aber dazu im Verlauf mehr.

Safariland fertigt den Magazinhalter für unterschiedliche Waffen- bzw. Magazinmodelle, derzeit sind sie für Colt AR15, H&K G36/416/MP5 sowie für Springfield M1A in vier verschiedenen Farben und zwar in schwarz, olivgrün, foliage green und beige verfügbar.

Wir stellen hier die Modelle für G36 und AR15 Magazine genauer vor.



Im Rahmen des Projektes "Infanterist der Zukunft" wurde in der Bundeswehr auch die Restlichverstärkerbrille LUCIE von Thales flächendeckend eingeführt.
Wikipedia beschreibt sie wie folgt:
"Jeder Infanterist soll mit einer Restlichtverstärkerbrille Lucie ausgestattet werden. Die Brille kann am Helm befestigt oder mit Kopftragegestell getragen werden. Durch eine Reichweite von 15cm bis 250m soll sie sicheres Bewegen, Lesen von Texten sowie die Bedienung von Ausrüstungsgegenständen auf kürzeste Entfernung ermöglichen. Die verwendete HyperGen XD-4 wiegt 360 Gramm; sie hat eine Einsatzdauer von mehr als 60 Stunden mit einer 1,5-V-AA-(Mignon)-Monozelle und einen Betriebsbereich von -30 °C bis +45 °C. Des Weiteren wird sie in Verbindung mit dem Laserlichtmodul als Zielsystem im unsichtbaren Bereich eingesetzt."


An dieser Stelle wollen wir die verschiedenen, in der Bundeswehr vorkommenden, Helmhalterungen vorstellen.
Momentan gibt es drei verschiedene Generationen der Helmmontage sowie eine Version für MSA Helme.Die Generationen 1 und 2 Unterscheiden sich nur in Details und sind ansonsten baugleich, gedacht sind sie für den standardmäßigen BW Gefechtshelm sowie den Sprunggefechtshelm.
Bei der Generation 3 wurden die vertikalen Führungsschienen von 38mm auf eine Länge von 48mm verlängert, zudem soll das Gummiband im Bereich des Stoppers verstärkt worden sein, da es häufiger vorkam das das Gummiband an dieser Stelle gerissen ist. Des Weiteren wurde die hintere Kralle abgeändert, während sie bei der Gen.1/2 rechteckig ist, ist sie bei der Gen.3 trapezförmig.



Ich habe mir drei Magzintaschen direkt bei TYR Tactical in den USA bestellt und zwar einen 1er, 2er und 3er Shingle.
Ich werde hier aber nur den 1er und den 2er Shingle im Detail vorstellen, da der 2er und der 3er Shingle vom Aufbau her gleich sind.


Geliefert werden die Magazintaschen in einer zugeschweißten Kunststofftüte.


TYR Tactical verwendet für deren Produkte ein Material namens "PV® (Pluma Vires)", das 20% leichter und 7-10 mal widerstandsfähiger als herkömmliches Cordura sein soll. Man kann erkennen, dass der Stoff der Tasche etwas dünner ist, ich würde das mal mit 500D Cordura vergleichen.
Um den Taschen die nötige Formstabilität zu geben sind die Seitenwände und die Rückwand mit Kunststoff verstärkt, was ein Zurückstecken der Magazine vereinfacht.
Die Taschen besitzen ein integriertes Befestigungssystem und werden mittels der direkt an der Tasche vernähten Gurtbänder in das Tragesystem eingeschlauft, es werden keine Malice Clips o.Ä. benötigt. Im unteren Bereich sind die Gurtbänder mit Kunststoff verstärkt.



Nun mal ein Bericht über etwas sehr angenehmes. Wer schon mal auf der BW-Rückenschadenmatte geschlafen hat, der weiß, dass diese sicher nicht das Non-Plus-Ultra ist.

Gut, sie ist zusammenfaltbar und als Polster für den Rücken im Krampfrucksack oder als Sitzwärmer im Kampfstand einsetzbar, aber zum drauf schlafen ist sie sehr unbequem.

Was soll eine Iso-Matte eigentlich können? Nun, da wäre zum einen das weiche Schlafen auf hartem Boden, dann der Schutz vor piekenden Steinen, der Kälteschutz und die Komprimierbarkeit.

Die Therm-A-Rest ist dicker als die BW-Matte, da sie eine selbstaufblasende Matte ist. Sie schützt so auch mehr vor Unebenheiten. Der Kälteschutz ist wesentlich höher, da die innen enthaltene Luft komprimiert wird und sich so erwärmt. Außerdem kann man sie zusammenrollen, nachdem man die Luft ausgepresst hat.